Kategorie: Allgemein

Die Richter des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) haben den Opfern von Verbrechen in der Provinz Ituri, für die der Rebellenführer Bosco Ntaganda verurteilt wurde, 30 Mill. US-Dollar Entschädigung zugesprochen. Zu den

Die Richter des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) haben den Opfern von Verbrechen in der Provinz Ituri, für die der Rebellenführer Bosco Ntaganda verurteilt wurde, 30 Mill. US-Dollar Entschädigung zugesprochen. Zu den Opfern gehören Einzelpersonen und Gemeinschaften. Ein aus Spenden finanzierter Opferfonds kommt für die Entschädigungen auf, da Ntaganda mittellos ist. In einem früheren Urteil hatte der IStGH den ehemaligen Anführer der Forces de Résistance Patriotique d’Ituri (FRPI) Germain Katanga zu Entschädigungszahlungen verurteilt und den 297 Opfern 250 US-Dollar pro Person zugesprochen.

Bevor John F. Kennedy in 1961 Präsident wurde, war sein Land sich der Änderungen in Afrika kaum bewusst. Bis zu seiner Ermordung in 1963 hatte Kennedy jedoch entweder den Führer

Bevor John F. Kennedy in 1961 Präsident wurde, war sein Land sich der Änderungen in Afrika kaum bewusst. Bis zu seiner Ermordung in 1963 hatte Kennedy jedoch entweder den Führer jedes unabhängigen afrikanischen Staates – damals waren es über 2 Dutzend, 17 von ihnen erst seit 1960 – oder dessen Botschafter empfangen. Einen Monat nach Amtsantritt sandte er seinen Vizepräsidenten Johnson zu dem senegalesischen Präsidenten Senghor, einem wichtigen Verbündeten. Kurz drauf rief Kennedy das Friedenskorps ins Leben, das junge Amerikaner in die ganze Welt schickte. Schon im August 1961 kamen die ersten Freiwilligen nach Ghana und Tanganyika. Die aufgebauten Beziehungen überlebten im Wesentlichen trotz Donald Trumps Bemühungen, sie zu zerstören. Jetzt, genau 60 Jahre später, klingt Joe Bidens Erklärung ähnlich wie die von Kennedy, dass die USA bereit sei „Afrikas Partner zu sein, in Solidarität, Unterstützung und gegenseitigem Respekt“. Man hofft, dass die Taten mit der Rhetorik übereinstimmen.

Der im Oktober verstorbene Kieler Holzhändler, Völkerkundler und Afrikaliebhaber Bernd Muhlack hat in seinem Testament sämtliche 2600 Kunstwerke – Holzskulpturen, Musikinstrumente, Spielzeug usw. – die er auf über hundert Afrikareisen

Der im Oktober verstorbene Kieler Holzhändler, Völkerkundler und Afrikaliebhaber Bernd Muhlack hat in seinem Testament sämtliche 2600 Kunstwerke – Holzskulpturen, Musikinstrumente, Spielzeug usw. – die er auf über hundert Afrikareisen gesammelt hatte, seiner Heimat Schleswig – Holstein vermacht. Die Sammlung, meist Unikate, hat einen geschätzten Wert von etwa 10 Mio. Euro und soll demnächst in dem entstehenden Völkerkunde – Museum in Lübeck zu bestaunen sein. In Lambaréné (Gabun) machte Muhlack 1961 eine Begegnung, die ihn tief beeindruckte und zeitlebens nicht mehr losließ, mit dem „Urwald-Doktor“ und Philosophen Albert Schweitzer

“Ich glaube, dass alles, was Männer können, auch Frauen tun können “, sagt Saynab, eine Mutter von 5 Kindern. Nachdem ihr Mann sie und die gemeinsamen Kinder verlassen hatte, nahm

“Ich glaube, dass alles, was Männer können, auch Frauen tun können “, sagt Saynab, eine Mutter von 5 Kindern. Nachdem ihr Mann sie und die gemeinsamen Kinder verlassen hatte, nahm sie aus der Not heraus die Arbeit als Rikscha-Taxifahrerin an. Die als “Bajaaj” bekannten Dreiräder wurden für lange Zeit nur von Männern betrieben. Die Arbeit ist nicht ungefährlich. Rikschafahrer sind auch in Angriffe der bewaffneten Gruppe al-Shabab verwickelt, deren Kämpfer häufig Sicherheitskontrollpunkte in Mogadischu angreifen. Als Reaktion auf Angriffe hat die Regierung mehrere Straßen in Mogadischu gesperrt, zum Nachteil der Rikscha. Die weiblichen Bewohner der Stadt haben sich schon lange weibliche Rikschafahrerinnen gewünscht.

Bei mehreren starken Explosionen in einem Militärlager in der Wirtschaftshauptstadt Bata sind mindestens 15 Menschen ums Leben gekommen und 500 verletzt worden. Präsident Teodoro Obiang Nguema machte “Fahrlässigkeit” bei der

Bei mehreren starken Explosionen in einem Militärlager in der Wirtschaftshauptstadt Bata sind mindestens 15 Menschen ums Leben gekommen und 500 verletzt worden. Präsident Teodoro Obiang Nguema machte “Fahrlässigkeit” bei der Bewachung von Sprengstoffen, Dynamit und Munition verantwortlich. Das Land ist wegen der Coronavirus-Pandemie und dem niedrigen Öl-Preis wirtschaftlich schwer angeschlagen. Seit 1968 ist die ehemalige spanische Kolonie ein unabhängiges Land.

Das behauptet Hulda  Swai, tansanische Professorin für Biowissenschaften und Biotechnik. Durch ihre Arbeit mit Nanotechnologie hat sie zu potenteren Malaria-Medikamenten beitragen können  indem sie vorhandene aber nicht lösliche  Kräuter- Extrakte

Das behauptet Hulda  Swai, tansanische Professorin für Biowissenschaften und Biotechnik. Durch ihre Arbeit mit Nanotechnologie hat sie zu potenteren Malaria-Medikamenten beitragen können  indem sie vorhandene aber nicht lösliche  Kräuter- Extrakte verbesserte. Sie wurde nun mit dem „African Union Kwame Nkrumah Continental Award for Scientific Excellence“ ausgezeichnet. Prof. Swai konnte von der Weltbank Millionen für die Finanzierung afrikanischer Forscher sichern. Auch motiviert sie immer wieder afrikanische Frauen zu einer Karriere in der Wissenschaft.

Asobo, ein in Kenia ansässiges Start-up-Unternehmen, bietet einigen der Zehntausenden von Fischerbooten, die jede Nacht auf dem Viktoriasee fahren, batteriebetriebene Motoren als billigere und umweltfreundlichere Alternative zu benzinbetriebenen Booten an.

Asobo, ein in Kenia ansässiges Start-up-Unternehmen, bietet einigen der Zehntausenden von Fischerbooten, die jede Nacht auf dem Viktoriasee fahren, batteriebetriebene Motoren als billigere und umweltfreundlichere Alternative zu benzinbetriebenen Booten an. Die meisten der Fischer verwenden benzinbetriebene Motoren, die Abgase ausstoßen und den See durch auslaufendes Öl verschmutzen. Die Fischer erkennen die Vorteile der Elektromotoren und sind der Meinung, dass wir als Menschheit die Art, Energie zu nutzen, “ändern müssen und von fossilen Brennstoffen wegkommen“.

Ghana und Großbritannien haben ein neues Handelsabkommen unterzeichnet, das den freien Zugang und Zollsenkungen für bestimmte Waren zwischen den Ländern ermöglichen wird. Nach dem Brexit wurden auf Produkte aus Ghana

Ghana und Großbritannien haben ein neues Handelsabkommen unterzeichnet, das den freien Zugang und Zollsenkungen für bestimmte Waren zwischen den Ländern ermöglichen wird. Nach dem Brexit wurden auf Produkte aus Ghana Zölle erhoben; für ghanaische Bananenproduzenten war Großbritannien so kein profitabler Markt mehr. Vor dem Brexit war UK automatisch Teil jedes Handelsabkommens, das die Europäische Union mit einem anderen Land ausgehandelt hatte. Nun können ghanaische Produkte, darunter Bananen, Thunfischkonserven und Kakao zollfrei eingeführt werden. Auch die britischen Exporte, darunter Maschinen, Elektronik und chemische Produkte, werden von einer Senkung der Importzölle profitieren. Zu Ghanas größten Exporten nach Großbritannien gehören mineralische Brennstoffe und Öl, Fischzubereitungen, Obst, Kakao und Kakaozubereitungen. Die wichtigsten Importe aus Großbritannien sind Textilien, Maschinen und mechanische Geräte sowie chemische Produkte.

Die katholische Kirche warnt die Tansanier, die Covid-19-Vorsorge ernster zu nehmen. Präsident John Magufuli hat das Virus bisher heruntergespielt, und es werden keine Impfmaßnahmen getroffen. Pater Charles Kitima, Sekretär der

Die katholische Kirche warnt die Tansanier, die Covid-19-Vorsorge ernster zu nehmen. Präsident John Magufuli hat das Virus bisher heruntergespielt, und es werden keine Impfmaßnahmen getroffen. Pater Charles Kitima, Sekretär der Tansanischen Bischofskonferenz (TEC) sagt, “Die Leute werden nicht getestet… Die Kirche hat etwa 500 Gesundheitszentren im ganzen Land, aber es ist uns nicht erlaubt, zu testen, und wir haben nicht die Ausrüstung dafür”. 60 Ordensfrauen und 25 Priester sind in den letzten 2 Monaten gestorben, nachdem sie Symptome des Coronavirus zeigten.

Fleisch von wilden Tieren spielt eine große Rolle als Nahrungsmittel in vielen Teilen Afrikas. Nach Schätzungen der UN sollen allein im Kongo jährlich 1 Million Kilogramm Buschfleisch konsumiert werden. Virologen

Fleisch von wilden Tieren spielt eine große Rolle als Nahrungsmittel in vielen Teilen Afrikas. Nach Schätzungen der UN sollen allein im Kongo jährlich 1 Million Kilogramm Buschfleisch konsumiert werden. Virologen glauben, dass durch den unkontrollierten Verzehr von wilden Tieren tödliche Viren von Tier zum Menschen übertragen werden und vermuten, dass dort auch das Corona-Virus seinen Ursprung hat. Die Zerstörung der letzten funktionierenden Ökosystemen trägt dazu bei. Es wird befürchtet, dass der kongolesische Regenwald in 100 Jahren verschwunden sein könnte. Die nächste Epidemie wartet schon, und die werden wir uns nicht leisten können“, so die Wissenschaftlerin Ulrike Beckmann.

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