Kategorie: Allgemein

Premierminister Brigi Rafini sagte, dass ca. 100 Menschen bei Angriffen auf die Dörfer Tchombangou und Zaroumdareye im Westen getötet wurden. Es ist einer der tödlichsten Tage für ein Land, das

Premierminister Brigi Rafini sagte, dass ca. 100 Menschen bei Angriffen auf die Dörfer Tchombangou und Zaroumdareye im Westen getötet wurden. Es ist einer der tödlichsten Tage für ein Land, das von islamistischer Gewalt heimgesucht wird. Niger leidet wiederholt unter Angriffen von Militanten, die mit Al-Qaida und dem Islamischen Staat verbunden sind. Die Angriffe vom Samstag kamen am selben Tag, an dem die Wahlkommission die Ergebnisse der ersten Runde der Wahl zur Ablösung von Präsident Mahamadou Issoufou bekannt gab, der nach einem Jahrzehnt an der Macht zurücktritt.

Lange Zeit war der Sudan ein Pariahstaat für die internationale Gemeinschaft. Mit der einer Übergangsregierung, in der sowohl das Militär wie auch die Zivilgesellschaft vertreten wird, normalisieren sich langsam die

Lange Zeit war der Sudan ein Pariahstaat für die internationale Gemeinschaft. Mit der einer Übergangsregierung, in der sowohl das Militär wie auch die Zivilgesellschaft vertreten wird, normalisieren sich langsam die gestörten Beziehungen. Die USA strichen den Sudan aus der Liste der terroristischen Staaten und gewährten dem Sudan einen Kredit, um die Rückstände bei der Weltbank von 1,2 Milliarden US-Dollar zu begleichen und somit den Weg für weitere Schritte in der HIPC-Initiative frei zu machen. Außerdem nahm die Regierung wieder diplomatische Beziehungen mit Israel auf und strebt eine engere Zusammenarbeit mit anderen Staaten in der Region an.

Rebellen der “Koalition der Patrioten für den Wandel” (CPC) haben die Bangassou unter ihre Kontrolle gebracht. Die zahlenmäßig unterlegenen Regierungstruppen mussten sich in ein Lager der UN-Friedensgruppe MINUSCA retten. Hinter

Rebellen der “Koalition der Patrioten für den Wandel” (CPC) haben die Bangassou unter ihre Kontrolle gebracht. Die zahlenmäßig unterlegenen Regierungstruppen mussten sich in ein Lager der UN-Friedensgruppe MINUSCA retten. Hinter der Gruppe wird der ehemalige Präsident François Bozizé vermutet, der zum zweiten Mal durch einen Militärputsch die Macht ergreifen will.

Die Schweizer Organisation Press Enblem Campagn /PEC berichtet, dass weltweit über 600 Journalisten an Covid-19 gestorben sind, 28 davon in Afrika und mehr als die Hälfte in Latein Amerika. Durch

Die Schweizer Organisation Press Enblem Campagn /PEC berichtet, dass weltweit über 600 Journalisten an Covid-19 gestorben sind, 28 davon in Afrika und mehr als die Hälfte in Latein Amerika. Durch ihre Berichterstattung über die Pandemie sind sie stärker einer möglichen Infektion ausgesetzt und könnten, wie Photographen, nicht im Homeoffice arbeiten.

2003 begann in der Provinz Darfur ein Aufstand gegen die Regierung, der brutal niedergeschlagen wurde. Die Regierung benutzte dabei vor allem die lokalen Milizen der Dschandschawid, die ein Blutbad unter

2003 begann in der Provinz Darfur ein Aufstand gegen die Regierung, der brutal niedergeschlagen wurde. Die Regierung benutzte dabei vor allem die lokalen Milizen der Dschandschawid, die ein Blutbad unter der Bevölkerung anrichteten. Nach UN-Schätzungen kamen dabei bis zu 300.000 Menschen ums Leben, 2,5 Millionen wurden vertrieben. Um die Bevölkerung zu schützen, entsandte die UN bis zu 16.000 Friedenstruppen (UNAMID) nach Darfur. Nach dem Umsturz des Diktators Bashir 2019, bat die neue Übergangsregierung um den Abzug der Truppen, der Anfang 2021 beginnen soll. Trotz eines Abkommens mit den Rebellengruppen kam es zu neuen Konflikten, die die Regierung mit eigenen Truppen beruhigen will.

Wir wünschen allen Gottes Segen in 2021

Wir wünschen allen Gottes Segen in 2021

Im Vorfeld der heiß umstrittenen Präsidentschafts- und Parlamentswahlen hat die Gewalt wieder stark zugenommen. Der amtierende Präsident Faustin-Archange Touadéra ist Favorit, hat aber in Anicet-Georges Dologuélé und dem ehemaligen Premierminister

Im Vorfeld der heiß umstrittenen Präsidentschafts- und Parlamentswahlen hat die Gewalt wieder stark zugenommen. Der amtierende Präsident Faustin-Archange Touadéra ist Favorit, hat aber in Anicet-Georges Dologuélé und dem ehemaligen Premierminister Martin Ziguélé starke Konkurrenz. Ob die Wahlen trotz der Gewalt überhaupt stattfinden würden, war bis zuletzt unklar. Opfer der Gewalt wurden auch drei Mitarbeiter der Organisation „Ärzte ohne Grenzen“. Die Zählung der Stimmen ist noch nicht abgeschlossen.

Die britische Regierung will nach dem Brexit im Januar Investitionen in Afrika ausweiten. Während eines UK-Afrika Gipfeltreffens im Januar 2020 konnte das Königreich Verträge über Investitionen in Höhe von 8

Die britische Regierung will nach dem Brexit im Januar Investitionen in Afrika ausweiten. Während eines UK-Afrika Gipfeltreffens im Januar 2020 konnte das Königreich Verträge über Investitionen in Höhe von 8 Milliarden Dollar mit 16 afrikanischen Ländern abschließen, die zollfreie Exporte nach Großbritannien garantieren. Dabei konkurrieren die Britten mit China, den USA, Brasilien und Russland, die die meisten Investitionen in Afrika tätigen. Im Januar 2021 tritt auch die Afrikanische Kontinentale Freihandelszone (AfCFTA) in Kraft, die den interafrikanischen Handel mit Waren und Dienstleistungen verbessern soll.

Präsident John Magufuli behauptet bisher, in Tansania gäbe es keine Covid Probleme und hatte deshalb auch keine Ausgangsbeschränkungen verhängt. Die Regierung veröffentlicht keine Statistiken über Covid Infektionen und will auch

Präsident John Magufuli behauptet bisher, in Tansania gäbe es keine Covid Probleme und hatte deshalb auch keine Ausgangsbeschränkungen verhängt. Die Regierung veröffentlicht keine Statistiken über Covid Infektionen und will auch keine Impfstoffe importieren. Stattdessen soll ein in Madagaskar verbreitetes pflanzliches Artimisia als Medikament eingeführt werden., das aber klinisch noch nicht ausreichend untersucht ist. Marokko hat im Gegensatz 65 Millionen Impfstoffe aus China und Großbritannien bestellt, um 25 Millionen Bürger gegen Covid zu schützen. Nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die zweite Welle jetzt auch Afrika erfasst. In Südafrika wurden 1 Million Fälle registriert.

Nachdem bekannt wurde, dass eine neue Variante des COVID-19-Virus, mit einer höheren Zahl von bestätigten Fällen, Krankenhausaufenthalten und Todesfällen für das Wiederauftreten der Krankheit in Südafrika verantwortlich ist, haben mehrere

Nachdem bekannt wurde, dass eine neue Variante des COVID-19-Virus, mit einer höheren Zahl von bestätigten Fällen, Krankenhausaufenthalten und Todesfällen für das Wiederauftreten der Krankheit in Südafrika verantwortlich ist, haben mehrere Länder, darunter Deutschland, Saudi-Arabien, Israel, die Türkei und die Schweiz Flugreisen nach und aus Südafrika gestoppt. Die neue Variante, bekannt als 501.V2, unterscheidet sich von der in Großbritannien.

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