Kategorie: Allgemein

Der majestätische 100 Jahre alte Feigenbaum “Mugumo”, der einen Abschnitt des Waiyaki Way im Westen von Nairobi überragt, sollte umgepflanzt werden, um Platz zu schaffen für den von China finanzierten

Der majestätische 100 Jahre alte Feigenbaum “Mugumo”, der einen Abschnitt des Waiyaki Way im Westen von Nairobi überragt, sollte umgepflanzt werden, um Platz zu schaffen für den von China finanzierten Nairobi Expressway. President Uhuru Kenyatta, ein Kikuyu, hat ein Dekret erlassen und ihn zum nationalen Erbe des Landes erklärt. Die Schnellstraße wird nun neu geplant. Für die Kikuyu ist der Baum traditionell ein Schrein, ein Ort der Verehrung und der Opfer. Wird ein solcher gefällt, so kann die Tat eine Katastrophe bedeuten. Für die Luhya im Westen Kenias war der „Mugumu” traditionell ein Gerichtssaal; unter ihm wurden die Fälle von den Ältesten angehört und entschieden. Feigenbäume werden im Maragoliland auch als Orientierungspunkte verwendet.

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) äußert sich besorgt über die Folgen der Pandemie für die Menschen in Afrika. Innerhalb eines Jahres kann es wegen Covid -19 zu zusätzlich 2 Mill. Toten

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) äußert sich besorgt über die Folgen der Pandemie für die Menschen in Afrika. Innerhalb eines Jahres kann es wegen Covid -19 zu zusätzlich 2 Mill. Toten kommen. Die Folgen der Pandemie sind eine Hunger- und Armutskrise. Nicht nur Soforthilfen sind notwendig, sondern auch ein Schuldenerlass.  Müller sagte, dass dieser an Bedingungen gebunden sein sollte: „Die Länder müssten eine klare Linie gegen Korruption verfolgen.“  Der Impfstoff ist ein Lichtblick; diesen müssten jedoch alle bekommen: „Auch die Ärmsten der Armen müssen Zugang haben, und die Industriestaaten müssen hier zur Finanzierung beitragen”, forderte der Minister.

Die Wahlkommission teilte die Wiederwahl von Präsident Roch Marc Christian Kaboré mit. Er erhielt 58% der Stimmen. Das nationale Verfassungsgericht muss die Wahlergebnisse noch bestätigen.  In dem Land mit 20

Die Wahlkommission teilte die Wiederwahl von Präsident Roch Marc Christian Kaboré mit. Er erhielt 58% der Stimmen. Das nationale Verfassungsgericht muss die Wahlergebnisse noch bestätigen.  In dem Land mit 20 Mill. Einwohnern waren 7 Mill. Menschen wahlberechtigt, wegen der Sicherheitslage konnten hunderttausende Wahlberechtigten ihre Stimme nicht abgeben. Etwa 40 % der Bevölkerung leidet unter Armut. Neben den extremistischen Gruppen kommt es auch verstärkt zu Gewalt zwischen ethnischen Gruppen, auch dem Militär werden immer wieder schwere Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen.

In Rahmen der Dezentralisierungsreform des Landes werden zahlreiche Sitze in allen lokalen Behörden und Regionalräten neu gewählt. Die Wahlen werden mit Papierwahlzetteln durchgeführt, nachdem ein oberstes Gericht Anfang 2020 entschieden

In Rahmen der Dezentralisierungsreform des Landes werden zahlreiche Sitze in allen lokalen Behörden und Regionalräten neu gewählt. Die Wahlen werden mit Papierwahlzetteln durchgeführt, nachdem ein oberstes Gericht Anfang 2020 entschieden hatte, dass der Einsatz elektronischer Wahlmaschinen verfassungswidrig ist.

Eine Gruppe von Christen und Muslimen in der ägyptischen Provinz Minya schlägt vor, Angaben zur Religionszugehörigkeit aus den ägyptischen Ausweispapieren zu streichen; dies sei ein Beitrag zum friedlichen zivilen Zusammenleben

Eine Gruppe von Christen und Muslimen in der ägyptischen Provinz Minya schlägt vor, Angaben zur Religionszugehörigkeit aus den ägyptischen Ausweispapieren zu streichen; dies sei ein Beitrag zum friedlichen zivilen Zusammenleben und könnte religiösen Fanatismus und Extremismus entschärfen. Seit August 2009 ist es rechtlich möglich, bei der Angabe zur Religionszugehörigkeit einen Strich zu machen. In einigen Fällen, beispielsweise bei Anhängern der Bahai-Religion, hat die Weigerung aber dazu geführt, dass sie ihre Bürgerrechte nicht ausüben und keine staatlichen Dienste in Anspruch nehmen konnten.

Ibrahim Omer ist seit kurzem Neuseelands erster afrikanischer Abgeordneter. Er floh 2003 über den benachbarten Sudan nach Neuseeland, arbeitete als Reinigungskraft und sparte Geld für ein Studium an der Victoria

Ibrahim Omer ist seit kurzem Neuseelands erster afrikanischer Abgeordneter. Er floh 2003 über den benachbarten Sudan nach Neuseeland, arbeitete als Reinigungskraft und sparte Geld für ein Studium an der Victoria Universität in Wellington. Dann ging er in die Politik und gehört zur Labour-Partei des Landes.  In seiner neuen Position will er sich dafür einsetzen, dass Flüchtlinge „bessere Chancen auf ein menschenwürdiges Leben haben“.  

Mit Hilfe deutscher Beteiligung werden in 13 afrikanischen Ländern, unter anderen in Äthiopien, Burkina Faso, Elfenbeinküste, Ghana, Mali und Sudan, klinische Studien durchgeführt, die zum Ziel haben, geeignete Medikamente für

Mit Hilfe deutscher Beteiligung werden in 13 afrikanischen Ländern, unter anderen in Äthiopien, Burkina Faso, Elfenbeinküste, Ghana, Mali und Sudan, klinische Studien durchgeführt, die zum Ziel haben, geeignete Medikamente für eine frühzeitige Behandlung von Covid-19 zu finden. Es soll verhindert werden, dass viele Menschen gleichzeitig in Krankenhäuser aufgenommen werden müssten. Neben afrikanischen Forschern sind Wissenschaftler aus aller Welt beteiligt und die internationale Forschungsorganisation DNDi (Drugs for Neglected Diseases Initiative) stellt dafür 12 Mill. € zur Verfügung.

Bürger aus Angola, Burkina Faso, Tschad, Demokratische Republik Kongo, Dschibuti, Eritrea, Gambia, Guinea-Bissau, Liberia, Libyen, Mauretanien, Sudan, São Tomé und Príncipe, Kap Verde und  Burundi müssen nach einer neuen zeitweiligen

Bürger aus Angola, Burkina Faso, Tschad, Demokratische Republik Kongo, Dschibuti, Eritrea, Gambia, Guinea-Bissau, Liberia, Libyen, Mauretanien, Sudan, São Tomé und Príncipe, Kap Verde und  Burundi müssen nach einer neuen zeitweiligen Reiseregelung (6 monatiges Pilotprogramm) bis zu 15.000 Dollar hinterlegen, um die USA zu besuchen. Es betrifft sowohl Besucher als auch Geschäftsreisende und soll abschreckend auf diejenigen wirken, die ihre Visa überziehen. Der scheidende Präsident Donald Trump machte die Beschränkung der Einwanderung zu einem zentralen Bestandteil seiner vierjährigen Amtszeit. Die Regelung tritt am 24. Dezember in Kraft.

Ein Militärgericht hat den Ex-Warlord Ntabo Nataberi Sheka wegen Kriegsverbrechen wie Mord, Massenvergewaltigung, sexueller Sklaverei und der Rekrutierung von Kindersoldaten zu lebenslanger Haft verurteilt. Der Ex-Warlord hatte sich 6 Jahre

Ein Militärgericht hat den Ex-Warlord Ntabo Nataberi Sheka wegen Kriegsverbrechen wie Mord, Massenvergewaltigung, sexueller Sklaverei und der Rekrutierung von Kindersoldaten zu lebenslanger Haft verurteilt. Der Ex-Warlord hatte sich 6 Jahre lang der Verhaftung entziehen können, bevor er sich 2017 den UN-Friedenstruppen stellte. Der anschließende Prozess in der östlichen Stadt Goma dauerte zwei Jahre.

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie will das UN-Kinderhilfswerk Unicef 2 Milliarden Impfdosen, sobald diese verfügbar sind, in insgesamt 92 einkommensschwächere Länder liefern. Die logistischen Vorbereitungen mit Fluggesellschaften, Frachtunternehmen, Schifffahrtslinien und

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie will das UN-Kinderhilfswerk Unicef 2 Milliarden Impfdosen, sobald diese verfügbar sind, in insgesamt 92 einkommensschwächere Länder liefern. Die logistischen Vorbereitungen mit Fluggesellschaften, Frachtunternehmen, Schifffahrtslinien und anderen logistischen Vereinigungen laufen bereits; auch sollen eine Milliarde Spritzen verschickt werden. Seit Januar hat Unicef im Kampf gegen die Pandemie schon Materialien wie Masken, Kittel, Sauerstoffgeräte und Tests im Wert von rund 160 Mio. Euro weltweit ausgeliefert.

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