Schlagwort: Afrika – Länder

Am Sonntag startete Malawi die erste Runde einer Massenimpfkampagne gegen Polio für Kinder unter fünf Jahren, nachdem im vergangenen Monat der erste Fall des Polio-Wildvirus (Typ 1) seit 30 Jahren

Am Sonntag startete Malawi die erste Runde einer Massenimpfkampagne gegen Polio für Kinder unter fünf Jahren, nachdem im vergangenen Monat der erste Fall des Polio-Wildvirus (Typ 1) seit 30 Jahren aufgetreten war. Mosambik, Tansania und Sambia, die drei Nachbarländer Malawis, werden ebenfalls am Donnerstag mit der ersten Runde der Impfkampagnen beginnen. In der ersten Phase der Kampagne werden 9,4 Millionen Kinder in den vier Ländern geimpft. Drei weitere Runden sind für April, Juni und Juli angesetzt, mit einem Ziel von mehr als 23 Millionen Kindern.

In einem Naturschutzabkommen zwischen Südafrika und dem Mangrovenwiederaufforstungs-Spezialisten „Blue Forest“ sollen etwa hundert Millionen Bäume in Mosambiks schwindenden Mangroven, besonders im Sofala-Delta, gepflanzt werden. Naturereignisse und die wachsende Bevölkerung sind

In einem Naturschutzabkommen zwischen Südafrika und dem Mangrovenwiederaufforstungs-Spezialisten „Blue Forest“ sollen etwa hundert Millionen Bäume in Mosambiks schwindenden Mangroven, besonders im Sofala-Delta, gepflanzt werden. Naturereignisse und die wachsende Bevölkerung sind für die Abholzung verantwortlich. Jetzt soll massiv gepflanzt werden, um die Auswirkung von Klimawandel, Zyklonen und Überschwemmungen zu mildern. Neben dem Küstenschutz kann das Projekt etwa 200.000 Tonnen Co2 pro Jahr ausgleichen, so viel wie das gleiche Areal von Amazona-Regenwald. Der Gründer von „Blue Forest“ erklärte auch, dass der Erlös aus dem Verkauf von Kohlenstoffprojekten die Kosten des Projekts decken könnte.

Mehr als ein Drittel der Bewohner Afrikas, etwa eine halbe Milliarde Menschen, leben immer noch ohne gesicherten Zugang zu Wasser –  eine bedrohliche Situation für Mensch und Tier. Am schlimmsten

Mehr als ein Drittel der Bewohner Afrikas, etwa eine halbe Milliarde Menschen, leben immer noch ohne gesicherten Zugang zu Wasser –  eine bedrohliche Situation für Mensch und Tier. Am schlimmsten betroffen sind Somalia, Tschad und Niger. Fast die Hälfte der 54 Länder des Kontinents hat in den letzten Jahren kaum Fortschritte in Wassersicherheit gemacht. Dabei hat Afrika riesige Grundwasserreserven, die, wenn erschlossen, zu großer wirtschaftlicher Entwicklung führen könnten

Die Afrikanische Entwicklungsbank (AfDB) hat die Zusage von 15,6 Milliarden Dollar zum Bau einer Autobahn zwischen Lagos (Nigeria) und Abidjan (Elfenbeinküste) gemacht. Sie soll die beiden größten Städte Westafrikas verbinden.

Die Afrikanische Entwicklungsbank (AfDB) hat die Zusage von 15,6 Milliarden Dollar zum Bau einer Autobahn zwischen Lagos (Nigeria) und Abidjan (Elfenbeinküste) gemacht. Sie soll die beiden größten Städte Westafrikas verbinden. Die 4 bis sechsspurige 1200 Kilometer lange Autobahn wird eine Bauzeit von 6 Jahren beanspruchen. Der Rest der bewilligten Summe von 32,8 Milliarden Dollar geht in Gesundheitsprojekte in Ghana und Südafrika und in zwei Plattformen für die Herstellung von Arzneimitteln – eine in Westafrika die andere in Kenia.

Als ein Privatmann aus den Vereinigten Arabischen Emiraten in Namibia 22 Elefanten,  die zuvor in freier Wildbahn lebten, für einen Safaripark nahe Dubai ersteigert hatte, protestierten Tierschützer heftig. Elefanten-Export verstoße

Als ein Privatmann aus den Vereinigten Arabischen Emiraten in Namibia 22 Elefanten,  die zuvor in freier Wildbahn lebten, für einen Safaripark nahe Dubai ersteigert hatte, protestierten Tierschützer heftig. Elefanten-Export verstoße gegen das Artenschutzabkommen CITES, da wildlebende Tiere nicht außerhalb ihres natürlichen Lebensraums gebracht werden dürfen. Die Regierung kann sich nicht aus der Verantwortung ziehen, da ihre Zustimmung für den Export notwendig war. Die diese Woche in Lyon tagende 74. Sitzung des Ständigen CITES-Ausschusses soll die Rechtmäßigkeit überprüfen. Bei einer Bevölkerung von knapp 2,5 Millionen finden Namibier, dass 23.000 Elefanten zu viel für ihr Land sind, da die Konflikte zwischen Mensch und Dickhäutern wegen den dramatischen Trockenheiten der vergangenen Jahre immer häufiger vorkommen.

Togos Hauptstadt Lome wird die erste Anlegestelle des neuen Unterwasser-Internetkabels “Equiano” von Europa nach Afrika sein. Der Tech-Gigant Google und die togolesische Regierung haben dies als eine “wichtige Initiative zur

Togos Hauptstadt Lome wird die erste Anlegestelle des neuen Unterwasser-Internetkabels “Equiano” von Europa nach Afrika sein. Der Tech-Gigant Google und die togolesische Regierung haben dies als eine “wichtige Initiative zur Umgestaltung der digitalen Infrastruktur” angekündigt. Es würde Millionen von Menschen in Togo und Westafrika einen besseren und erschwinglichen Hochgeschwindigkeits-Internetzugang ermöglichen. Das Kabel soll auch in Nigeria und Namibia Anlegestellen erhalten, bevor es schließlich in Kapstadt, Südafrika, endet.  Google, hat das Projekt erstmals 2019 angekündigt; das Kabel verfügt über eine etwa 20-mal höhere Netzkapazität. Es ist das dritte private internationale Unterwasserkabel des Unternehmens und das erste in Afrika.

Nach fast einem Jahr „Home Office“ hat die simbabwische Regierung wegen des Abflauens der Pandemie Regierungsangestellte aufgefordert, sofort an ihren Arbeitsplatz zurückzukehren. Doch nur wer geimpft ist darf arbeiten und

Nach fast einem Jahr „Home Office“ hat die simbabwische Regierung wegen des Abflauens der Pandemie Regierungsangestellte aufgefordert, sofort an ihren Arbeitsplatz zurückzukehren. Doch nur wer geimpft ist darf arbeiten und wird bezahlt. Mehr als 500.000 Angestellte wurden im September 2021 angewiesen, sich impfen zu lassen. Jetzt müssen Ungeimpfte mit Disziplinarverfahren rechnen.

Diese Auszeichnung erhielt der prominente Satiriker und Schriftsteller Kakwenza Rukirabashaya  von dem internationalen Autorenverband PEN. Zu Hause jedoch wurde er für seinen journalistischen Mut festgenommen und gefoltert. Nun musste er

Diese Auszeichnung erhielt der prominente Satiriker und Schriftsteller Kakwenza Rukirabashaya  von dem internationalen Autorenverband PEN. Zu Hause jedoch wurde er für seinen journalistischen Mut festgenommen und gefoltert. Nun musste er sogar aus seinem Heimatland fliehen, weil er Präsident Museveni als „Dieb“ und seinen Sohn Muhoozi als „Dickschädel“ bezeichnet hatte. Letzterer gilt als Nachfolger von Museveni, der das Land seit 36 Jahren mit harter Hand regiert.

Kamerun ist nach Kenia, Gambia, Tansania, Ruanda und Ghana das neueste afrikanische Land, dass das Rauchen von Shisha-Pfeifen verbietet. Etwa 46 % der jungen Kameruner sind Shisha- Raucher. In Simbabwe

Kamerun ist nach Kenia, Gambia, Tansania, Ruanda und Ghana das neueste afrikanische Land, dass das Rauchen von Shisha-Pfeifen verbietet. Etwa 46 % der jungen Kameruner sind Shisha- Raucher. In Simbabwe wird es immer beliebter. In einigen Bars darf man drinnen keine Zigaretten rauchen, aber für Shisha gibt es keine Vorschriften. In einem Land mit hoher Arbeitslosigkeit haben einige Shisha als “Nebenerwerb” entdeckt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt vor Shisha-Rauchen, da es Kohlenmonoxid und andere giftige Stoffe freisetzt, die schlimmer als Zigarettenrauchen sind.

Malis regierende Junta, seit August 2020 an der Macht, hat die französischen Sender RFI und France 24 aus dem Verkehr gezogen, weil sie ihrer Meinung nach die Armee fälschlicherweise beschuldigt

Malis regierende Junta, seit August 2020 an der Macht, hat die französischen Sender RFI und France 24 aus dem Verkehr gezogen, weil sie ihrer Meinung nach die Armee fälschlicherweise beschuldigt hatten, Missstände zu begehen. Malische Nachrichten-Websites, Zeitungen und den nationalen Radio- und Fernsehsendern wurde die Ausstrahlung und/oder Veröffentlichung von Programmen und Nachrichtenartikeln von RFI und France 24 untersagt. RFI (Radio France Internationale) und France 24 berichten ausführlich über Afrika und haben eine große Anhängerschaft in der ehemaligen französischen Kolonie. Es ist das erste Mal, dass Mali große ausländische Nachrichtenmedien vom Netz nimmt.

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