Schlagwort: Afrika – Länder

US-Außenminister Antony Blinken wird im August Pretoria (Südafrika), Kinshasa (Demokratische Republik Kongo) und Kigali (Ruanda) besuchen, da Washington seine Diplomatie in Afrika verstärkt. Die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Linda

US-Außenminister Antony Blinken wird im August Pretoria (Südafrika), Kinshasa (Demokratische Republik Kongo) und Kigali (Ruanda) besuchen, da Washington seine Diplomatie in Afrika verstärkt. Die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Linda Thomas-Greenfield, wird im August ebenfalls nach Ghana und Uganda reisen. Das Außenministerium erklärte: „Blinken wird die Botschaft vermitteln, dass afrikanische Länder geostrategische Akteure und wichtige Partner bei den drängendsten Fragen unserer Zeit sind, von der Förderung eines offenen und stabilen internationalen Systems über die Bewältigung der Auswirkungen des Klimawandels, der Ernährungsunsicherheit und globaler Pandemien bis hin zur Gestaltung unserer technologischen und wirtschaftlichen Zukunft.“

Bischof Christian Carlassare (Comboni Missionar) hat die Umweltzerstörung als ein soziales Problem angeprangert, das das Leben vieler Menschen betrifft, „insbesondere der Ärmsten, deren Schrei von der Welt oft nicht gehört

Bischof Christian Carlassare (Comboni Missionar) hat die Umweltzerstörung als ein soziales Problem angeprangert, das das Leben vieler Menschen betrifft, „insbesondere der Ärmsten, deren Schrei von der Welt oft nicht gehört wird“. Aus diesem Grund kündigte er an, dass an katholischen Schulen künftig auch ein Unterricht zum Thema „Bewahrung der Schöpfung“ im Lichte der Enzyklika Laudato Si’ eingeführt werden soll. Er wies auch darauf hin, dass das afrikanische Land mit zahlreichen Umweltproblemen konfrontiert sei, darunter Probleme im Zusammenhang mit der Ölförderung und der Ausbeutung anderer natürlicher Ressourcen.

Botswana ist nach Eswatini das zweite Land der Welt, das ein UN-Ziel zur Ausrottung von Aids erreicht hat. Die UN- Agentur will bis 2025 das Ziel 95-95-95 erreichen. 95 %

Botswana ist nach Eswatini das zweite Land der Welt, das ein UN-Ziel zur Ausrottung von Aids erreicht hat. Die UN- Agentur will bis 2025 das Ziel 95-95-95 erreichen. 95 % der HIV-positiven Menschen sollen ihren Status kennen, 95 % derjenigen, bei denen eine medikamentöse Behandlung diagnostiziert wurde, und 95 % derjenigen, die in Behandlung sind, Anzeichen dafür zeigen, dass das Virus in ihrem Blut unterdrückt wird. Eine vom  Gesundheitsministerium geleitete Studie ergab, dass das Land die Schwellenwerte mit 95-98-98 Punkten erreicht oder übertroffen hat. Etwa jeder fünfte Einwohner Botswanas ist mit dem Virus infiziert – eine der höchsten Raten weltweit. 

“Lulo Rose” so wird der neueste und größte Diamantentenfund der australischen Lulo-Alluvial-Diamantenmine genannt. Es handle sich vermutlich um den grössten rosafarbenen Rohdiamanten, der in den vergangenen 300 Jahren weltweit gefunden

Lulo Rose” so wird der neueste und größte Diamantentenfund der australischen Lulo-Alluvial-Diamantenmine genannt. Es handle sich vermutlich um den grössten rosafarbenen Rohdiamanten, der in den vergangenen 300 Jahren weltweit gefunden wurde. Bei seiner Versteigerung könnte er mehrere Millionen Dollar erzielen. Der rosa Diamant hat eine beeindruckende Größe, aber viele klare Diamanten haben mehr als 1.000 Karat. Der Cullinan-Diamant, der 1905 in Südafrika gefunden wurde, bringt es auf 3.106 Karat und befindet sich im Zepter des britischen Souveräns.

Der algerische Kohlenwasserstoffriese Sonatrach gab bekannt, dass in der Sahara, in Zusammenarbeit mit dem italienischen Konzern Eni, drei Öl- und Gasfunde gemacht wurden. Die erste Exploration, die mit Eigenmitteln von

Der algerische Kohlenwasserstoffriese Sonatrach gab bekannt, dass in der Sahara, in Zusammenarbeit mit dem italienischen Konzern Eni, drei Öl- und Gasfunde gemacht wurden. Die erste Exploration, die mit Eigenmitteln von Sonatrach durchgeführt wurde, betrifft zwei Reservoirs im Forschungsgebiet – In Amenas 2 – des Illizi-Beckens. Die zweite Entdeckung wurde von Sonatrach und seinem italienischen Partner Eni in der nördlichen Region des Berkine-Beckens gemacht und war “ein Erdölfund”. Während des Produktionstests lieferte das Bohrloch 1.300 Barrel Öl pro Tag und 51.000 m3/Tag Begleitgas.

Die Nutzung von Gas aus dem Kivu-See zum Kochen, für industrielle Zwecke und für Fahrzeuge ist erforscht. Es wird erwartet, dass das aus dem See gewonnene Kochgas ab Ende 2023

Die Nutzung von Gas aus dem Kivu-See zum Kochen, für industrielle Zwecke und für Fahrzeuge ist erforscht. Es wird erwartet, dass das aus dem See gewonnene Kochgas ab Ende 2023 genutzt werden kann. Das Unternehmen Gasmeth, hat einen 400-Millionen-Dollar-Vertrag mit  der ruandischen Regierung abgeschlossen. Der Konzessionsvertrag hat eine Laufzeit von 25 Jahren; er sieht eine  Förderung an komprimiertem Erdgas von 40 Millionen Standardkubikfuß pro Tag vor. Anteilseigner des in Ruanda eingetragenen Unternehmens Gasmeth sind American Investors, Nigerian Investors und Rwandan Investors.

Weniger als ein Drittel der Wählerinnen und Wähler haben ihre Stimme zum Referendum abgegeben, so die ersten Zahlen der Wahlbehörde. Die Oppositionsgruppen boykottierten die Abstimmung und erklärten, die Ergebnisse seien

Weniger als ein Drittel der Wählerinnen und Wähler haben ihre Stimme zum Referendum abgegeben, so die ersten Zahlen der Wahlbehörde. Die Oppositionsgruppen boykottierten die Abstimmung und erklärten, die Ergebnisse seien nicht legitim. Ersten Auszählungen zufolge sprachen sich 94,6 % der Wähler für die Pläne aus, dem Staatschef weitreichende neue Befugnisse einzuräumen. Die neue tunesische Verfassung würde dem Staatsoberhaupt die volle Kontrolle über die Exekutive, den Oberbefehl über die Armee und die Möglichkeit geben, eine Regierung ohne Zustimmung des Parlaments zu ernennen. Sie würde auch die tunesische Justiz schwächen und die Kontrolle über die Befugnisse des Präsidenten abschaffen. In der Praxis regiert Präsident Saied bereits seit letztem Jahr um diese Zeit per Dekret, als er in dramatischer Weise das Parlament aussetzte und die Regierung entließ.

Eine aktuelle Studie der University of South Africa zeigt, dass die Eselspopulation in Südafrika von 210.000 im Jahr 1996 auf etwa 146.000 im Jahr 2019 geschrumpft ist. Südafrika exportiert jedes

Eine aktuelle Studie der University of South Africa zeigt, dass die Eselspopulation in Südafrika von 210.000 im Jahr 1996 auf etwa 146.000 im Jahr 2019 geschrumpft ist. Südafrika exportiert jedes Jahr legal etwa 10.500 Eselshäute nach China; die tatsächliche Menge dürfte viel höher sein, da auch Schmuggler den Handel entdeckt haben. Begehrt ist die Eselshaut, aus der Ejiao hergestellt wird. Das Produkt soll ähnliche gesundheitliche Vorteile haben wie die aus Nashornhörnern gewonnenen Erzeugnisse, von der blutverdünnenden Wirkung bis hin zur Wirkung als Aphrodisiakum. Der Verkaufswert der Esel stieg erheblich; im Laufe der letzten Jahre von ca. 30 Dollar auf 125 Dollar. In China soll ein Esel sogar mehr als 1000 Dollar wert sein. Auf dem chinesischen Markt werden etwa 5 Millionen Esel gehandelt, 2 Millionen davon sollen aus dem Land selbst stammen, den Rest bezieht China aus dem Ausland. Tansania hat das Schlachten von Eseln für den Fellhandel verboten, da die Eselpopulation vom Aussterben bedroht ist. Andere afrikanische Länder, darunter Nigeria und Kenia, haben ebenfalls Verbote für das Schlachten von Eseln und die Ausfuhr der Tiere erlassen. Auch in Südafrika geht die Eselpopulation, wie in Ländern von Burkina Faso bis Kenia, zurück und bedroht andere Wirtschaftsunternehmen, die Seifen und Cremes aus Eselsmilch herstellen.

Die regionalen Bemühungen um eine Lösung der Krise in Eswatini geraten erneut ins Stocken, als ein zweites Gipfeltreffen, auf dem ein nationaler politischer Dialog in dem unruhigen Königreich erörtert werden

Die regionalen Bemühungen um eine Lösung der Krise in Eswatini geraten erneut ins Stocken, als ein zweites Gipfeltreffen, auf dem ein nationaler politischer Dialog in dem unruhigen Königreich erörtert werden sollte, im letzten Moment abgesagt wurde. König Mswati, Afrikas letzter absolute Monarch, wollte nur virtuell an dem Gipfel in Pretoria teilnehmen; daraufhin sagten die anderen Präsidenten ab. Das Gipfeltreffen wurde offiziell “verschoben”, ohne dass jedoch angegeben wurde, ob oder wann es stattfinden würde. Die swasiländischen Oppositionskräfte sind verärgert und haben die SADC aufgefordert, den Druck auf Mswati zu verstärken, damit dieser verhandelt. Die Kirche des Landes rief alle Beteiligten auf, für Frieden und ein Ende der Gewalt zu beten.

Außenminister Sergej Lawrow besucht vom 24. bis 28. Juli Ägypten, Uganda, Äthiopien und die Republik Kongo. Am Sonntag traf er den Generalsekretär der Arabischen Liga, Ahmed Abul Gheit. Ziel der

Außenminister Sergej Lawrow besucht vom 24. bis 28. Juli Ägypten, Uganda, Äthiopien und die Republik Kongo. Am Sonntag traf er den Generalsekretär der Arabischen Liga, Ahmed Abul Gheit. Ziel der Reise ist es, die Zusammenarbeit mit den afrikanischen Ländern zu verstärken. Er tritt den Vorwürfen des Westens entgegen, Moskaus Einmarsch in der Ukraine habe zu einer weltweiten Nahrungsmittelkrise geführt und lobte, dass afrikanische Länder „einen unabhängigen Pfad“ gewählt hätten, indem sie sich an Sanktionen gegen Russland nicht beteiligt hätten. Seit Jahren versucht Russland, seinen Einfluss in Afrika auszubauen und sich als verlässlicher Partner der afrikanischen Länder zu positionieren.

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