Schlagwort: Kenia

Präsident William Ruto hat die Opposition eindringlich gewarnt: “In unserem Land wird es keine Proteste mehr geben. Der für Mittwoch geplante Protest wird nicht möglich sein;” sagte er auf einer

Präsident William Ruto hat die Opposition eindringlich gewarnt: “In unserem Land wird es keine Proteste mehr geben. Der für Mittwoch geplante Protest wird nicht möglich sein;” sagte er auf einer Kundgebung in Naivasha, Zentralkenia. Bei den letzten Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften sind mindestens 10 Menschen ums Leben gekommen. Oppositionsführer Raila Odinga hat eine Reihe von Demonstrationen gegen die im vergangenen Monat in Kraft getretenen Steuererhöhungen, darunter die Verdoppelung der Kraftstoffsteuer, organisiert.

Von den 21 neu ernannten Kardinälen kommen drei aus Afrika, dem Kontinent, auf dem die Kirche in den letzten Jahrzehnten sehr gewachsen ist. Es sind: Stephen Brislin, Erzbischof von Kapstadt

Von den 21 neu ernannten Kardinälen kommen drei aus Afrika, dem Kontinent, auf dem die Kirche in den letzten Jahrzehnten sehr gewachsen ist. Es sind: Stephen Brislin, Erzbischof von Kapstadt (Südafrika), Protase Rugambwa, Ko-Adjutor Erzbischof von Tabora (Tansania) und Stephen Ameyu Martin Mulla, Erzbischof von Juba im Südsudan, das Papst Franziskus Anfang des Jahres besuchte. Die Ernennung von Kardinälen aus der ganzen Welt soll die Universalität der Kirche zum Ausdruck bringen. Kardinäle dienen dem Papst als Berater in Fragen von Lehre, Verwaltung und Finanzen. Eine ihrer wichtigsten Aufgaben ist es, in einem geheimen Konklave den  nächsten Papst zu wählen.

Das höchste schottische Zivilgericht hat entschieden, dass eine Gruppe von kenianischen Landarbeitern ihre millionenschwere Schadensersatzklage gegen James Finlay Kenya Ltd. weiterführen kann. Bis zu 2.000 Beschäftigte behaupten, sie hätten aufgrund

Das höchste schottische Zivilgericht hat entschieden, dass eine Gruppe von kenianischen Landarbeitern ihre millionenschwere Schadensersatzklage gegen James Finlay Kenya Ltd. weiterführen kann. Bis zu 2.000 Beschäftigte behaupten, sie hätten aufgrund der Arbeitsbedingungen (12 Stunden am Tag ohne Pause an sechs Tagen in der Woche, bei geringem Lohn) “Muskel-Skelett-Verletzungen” erlitten. JFK, das seinen Sitz in Aberdeen hat, bestreitet die Vorwürfe und argumentiert, der Fall sollte nicht vor einem schottischen Gericht verhandelt werden. Die 1750 in Aberdeen gegründete Finlay-Gruppe ist in fünf Kontinenten tätig und einer der größten Tee- und Kaffeeproduzenten der Welt; auch Starbucks zählt zu seinen Kunden.

Anatoli Kirigwajjo ist der Gründer und CEO von Yunga, einem lokalen digitalen Sicherheitsnetzwerk, das die Sicherheit zwischen Nachbarn erhöht. Yunga verbindet Nachbarn untereinander und mit der Polizei in einem Umkreis

Anatoli Kirigwajjo ist der Gründer und CEO von Yunga, einem lokalen digitalen Sicherheitsnetzwerk, das die Sicherheit zwischen Nachbarn erhöht. Yunga verbindet Nachbarn untereinander und mit der Polizei in einem Umkreis von 20 km – über ein physisches Gerät, eine Smartphone-App oder einen SMS-Dienst – und bietet so Sicherheit zu geringen Kosten. Bislang hat Yunga mehr als 180 Fälle von Straftaten in der Community verhindert, und es ist geplant, auf weitere afrikanische Märkte wie Ghana, Kenia und Nigeria zu expandieren. Kirigwajjo wurde mit dem “Africa Prize for Engineering Innovation” ausgezeichnet, der der Förderung afrikanischer Innovatoren gewidmet ist.

Vierzehn Giraffen aus Namibia sind diese Woche in Angola eingetroffen. Sie sind Teil des Programms zur Wiederaufstockung des Bestandes dieser Tierart im Yona-Nationalpark. Durch Wilderei wurde die Giraffenpopulation stark gemindert.

Vierzehn Giraffen aus Namibia sind diese Woche in Angola eingetroffen. Sie sind Teil des Programms zur Wiederaufstockung des Bestandes dieser Tierart im Yona-Nationalpark. Durch Wilderei wurde die Giraffenpopulation stark gemindert. Der Yona-Park, der 1937 zum Reservat ausgerufen und 1964 offiziell zum Nationalpark erklärt wurde, ist der größte Angolas und liegt im Südwesten des Landes, in Namibe. Mit seinen 50 000 km2 verfügt er über zwei Wanderdünen, weite Ebenen und zerklüftete Felsenberge und beherbergt verschiedene Tierarten wie Oryxgazellen, Strauße, Zebras und Reptilien.

Die Regierung präsentierte “ein Projekt zur Erstellung von Lehrplänen im Bereich der grünen Energie in Form eines thematischen Netzwerks, das gleichzeitig eine kontinuierliche Ausbildung für die Mitarbeiter von Wirtschaftsunternehmen gewährleistet.

Die Regierung präsentierte “ein Projekt zur Erstellung von Lehrplänen im Bereich der grünen Energie in Form eines thematischen Netzwerks, das gleichzeitig eine kontinuierliche Ausbildung für die Mitarbeiter von Wirtschaftsunternehmen gewährleistet. Dieses Projekt betrifft einige Universitäten und spezialisierte höhere Schulen in Zusammenarbeit mit ausländischen Universitäten.“

18 Mio. Dosen des ersten Malaria-Impfstoffs werden für 12 afrikanische Länder (Ghana, Kenia, Malawi, Benin, Burkina Faso, Burundi, Kamerun, die Demokratische Republik Kongo, Liberia, Niger, Sierra Leone und Uganda) im

18 Mio. Dosen des ersten Malaria-Impfstoffs werden für 12 afrikanische Länder (Ghana, Kenia, Malawi, Benin, Burkina Faso, Burundi, Kamerun, die Demokratische Republik Kongo, Liberia, Niger, Sierra Leone und Uganda) im Zeitraum 2023-2025 bereitgestellt. Die Zuteilungen erfolgten nach den Grundsätzen der Rahmenvereinbarung zur Verteilung begrenzter Vorräte des Malaria-Impfstoffs. Demnach werden die Dosen vorrangig an Gebiete verteilt, in denen die Bedarfe und das Risiko von Malariaerkrankungen und Todesfällen bei Kindern am höchsten sind. Bei dieser Zuteilungsrunde wird der Vorrat an Impfstoffdosen genutzt, der Gavi, der Vaccine Alliance, über UNICEF zur Verfügung steht. Die ersten Dosen des Impfstoffs werden voraussichtlich im letzten Quartal 2023 in den Ländern eintreffen, die dann Anfang 2024 mit der Einführung beginnen können.

Am 23. August wählt Simbabwe den Präsidenten, ein neues Parlament und Lokalpolitiker. Die Stimmung ist schon angespannt, besonders seit ein neues Gesetz „The Patriotic Bill“ Meinungsäußerungen  und Versammlungsfreiheit beschneidet und

Am 23. August wählt Simbabwe den Präsidenten, ein neues Parlament und Lokalpolitiker. Die Stimmung ist schon angespannt, besonders seit ein neues Gesetz „The Patriotic Bill“ Meinungsäußerungen  und Versammlungsfreiheit beschneidet und drakonische Strafen androht. Die Hoffnung auf ein freieres und besseres Leben bleibt auch sechs Jahre nach Mugabes Sturz unerfüllt. Die Bischöfe appellieren an die Bevölkerung, „politisch geladene Sprache“ zu vermeiden und die Wahlen friedlich anzugehen. Von der Wahlbehörde fordern sie „absolute Integrität und Unparteilichkeit“.

Das Zitat „Alle Tiere sind gleich, aber manche Tiere sind gleicher als andere“ aus George Orwells satirischem Roman hat in Simbabwe große Resonanz gefunden, weil es so viel  über die

Das Zitat „Alle Tiere sind gleich, aber manche Tiere sind gleicher als andere“ aus George Orwells satirischem Roman hat in Simbabwe große Resonanz gefunden, weil es so viel  über die Realität Simbabwes aussagt. Schon die englische Version war ein Favorit, wurde in Schulen unterrichtet und in einer Lokalzeitung veröffentlicht. Jetzt hat die Autorin Petina Gappah in ihrer Übersetzung die Erzählung in Standard-Shona gemacht, aber die Tiere in den unterschiedlichen Dialekten sprechen lassen, um die Machtkämpfe widerzuspiegeln. „Animal Farm ist ein Mikrokosmos der politischen Entwicklungen in Simbabwe nach der Unabhängigkeit“. (Nyarota). Trotz politischen Änderungen, sowie dem Sturz und Tod von Mugabe, erkennen Simbabwer immer noch die Parallelen, da die Inflation ein Überleben fast unmöglich macht und im August eine weitere Wahl ansteht, die von Drohungen gegen Regierungskritiker überschattet ist.

In nur zwei Jahrzehnten hat Madagaskar 25% seines Regenwaldes verloren, zum großen Teil durch illegalen kommerziellen Holzschlag. Eine frühere Holzfällerin will den Wald wieder wachsen lassen, indem sie Gesundheitsdienste anbietet

In nur zwei Jahrzehnten hat Madagaskar 25% seines Regenwaldes verloren, zum großen Teil durch illegalen kommerziellen Holzschlag. Eine frühere Holzfällerin will den Wald wieder wachsen lassen, indem sie Gesundheitsdienste anbietet und als Bezahlung Baumsamen und Baumsetzlinge erhält. Die Gemeinde, viel gesünder als zuvor, kümmert sich auch um die Pflege des 50 Hektar großen neuen Waldes. Hilfe erfährt Madagaskars Wald auch durch das Projekt Lokange Forest, in dem Geigenbauer aus der Schweiz und Deutschland und das Beethoven-Orchester Bonn dazu beitragen, dass mit der lokalen Bevölkerung 80.000 Bäume gepflanzt werden, darunter die dort heimischen Klanghölzer für Musikinstrumente, ein Beitrag zum Naturschutz, zur Verbesserung der Lebensumstände und eine kulturelle Brücke zwischen den Kontinenten.

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