Schlagwort: Somalia

Nach der neuen Verfassung, die in einem Referendum am 18. Juni mit einer überwältigenden Mehrheit von 96,91 % der Stimmen angenommen wurde, ist Französisch nicht mehr Amtssprache, obwohl es noch

Nach der neuen Verfassung, die in einem Referendum am 18. Juni mit einer überwältigenden Mehrheit von 96,91 % der Stimmen angenommen wurde, ist Französisch nicht mehr Amtssprache, obwohl es noch Arbeitssprache ist. 13 andere Landessprachen, haben den Status einer Amtssprache. In Mali werden rund 70 lokale Sprachen gesprochen. Am meisten wird Bamhara gesprochen, von 40% Gesamtbevölkerung. Neben den Mandingsprachen (Bambara, Malinke, Dyula und Mandinka) sind die Dogon Sprachen, Arabisch, Soninke, Songhai Sprachen und Fulfulde verbreitet.

Afrikaner vom Kontinent und in der Diaspora sind an historischer Stätte, dem Elmina Castle, zusammengekommen, um die Geschichte zu feiern und die kulturellen Traumata zu überwinden, die zum atlantischen Sklavenhandel

Afrikaner vom Kontinent und in der Diaspora sind an historischer Stätte, dem Elmina Castle, zusammengekommen, um die Geschichte zu feiern und die kulturellen Traumata zu überwinden, die zum atlantischen Sklavenhandel geführt haben. Die Veranstaltung, vom 23. Juli bis zum 2. August, steht unter dem Thema: “Rückgewinnung der afrikanischen Familie: Konfrontation mit der Vergangenheit, um die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu meistern”. Die Inspiration kam von der Dramatikerin und Panafrikanistin Dr. Efua Sutherland, die 1980 ein Papier mit dem Titel “Proposal for a Historical Drama Festival in Cape Coast” veröffentlichte. Aus diesem Papier entstand das PANAFEST, das sich seit seiner Gründung im Jahr 1991 zu einem vielseitigen künstlerischen Projekt entwickelt hat. Die Veranstaltung umfasst Feierlichkeiten zum Tag der Emanzipation, akademische Vorträge, Musik- und Tanzveranstaltungen sowie Gedenkbesuche an Orten, die die Sklaverei im 15. Jahrhundert geprägt haben.

Kenia ist bereit, eine multinationale Truppe in Haiti zu führen und wird 1.000 Polizisten in das von Unruhen zerrissene Karibikland entsenden, sobald das Angebot angenommen wird. Etwa 80 % der

Kenia ist bereit, eine multinationale Truppe in Haiti zu führen und wird 1.000 Polizisten in das von Unruhen zerrissene Karibikland entsenden, sobald das Angebot angenommen wird. Etwa 80 % der haitianischen Hauptstadt werden von Banden kontrolliert, und Gewaltverbrechen wie Entführungen zur Erpressung von Lösegeld, bewaffnete Raubüberfälle und Autodiebstähle sind an der Tagesordnung. Der Sicherheitsrat hat im Juli einstimmig eine Resolution verabschiedet, in der die Mitgliedstaaten aufgefordert werden, die haitianische Nationalpolizei zu unterstützen, unter anderem durch die Entsendung einer Spezialeinheit. UN-Generalsekretär Antonio Guterres und der haitianische Premierminister Ariel Henry bemühen sich seit fast einem Jahr um eine internationale Intervention zur Unterstützung der Polizei.

Somalia hat erklärt, dass es im Seegrenzstreit mit Kenia im Indischen Ozean, über den der Internationale Gerichtshof (IGH) im Oktober 2021 entschieden hat, keine Vermittlung akzeptieren wird. Der Gerichtshof sprach

Somalia hat erklärt, dass es im Seegrenzstreit mit Kenia im Indischen Ozean, über den der Internationale Gerichtshof (IGH) im Oktober 2021 entschieden hat, keine Vermittlung akzeptieren wird. Der Gerichtshof sprach Somalia den größten Teil des Gebiets zu, während die Grenze leicht nach Norden verschoben wurde, um Kenias Sicherheits- und Wirtschaftsinteressen zu berücksichtigen. Das Gebiet verfügt über große Öl- und Gasvorkommen und ist auch eine Lebensgrundlage für kenianische Fischer. Kenia behauptet, dass sich einige Weltmächte mit Interessen an großen Mineralienvorkommen in dem umstrittenen Gebiet in den Fall eingemischt haben, um sicherzustellen, dass Somalia – das versucht hat, einige Ölblöcke bei einer internationalen Auktion in London zu verkaufen – das Gebiet übernimmt.

Die Staats- und Regierungschefs Westafrikas haben mit militärischen Maßnahmen gegen die Junta in Niger gedroht, die in der vergangenen Woche durch einen Staatsstreich die Macht übernommen hat. Die Staats- und

Die Staats- und Regierungschefs Westafrikas haben mit militärischen Maßnahmen gegen die Junta in Niger gedroht, die in der vergangenen Woche durch einen Staatsstreich die Macht übernommen hat. Die Staats- und Regierungschefs gaben der Junta sieben Tage Zeit, um Präsident Mohamed Bazoum, der gefangen gehalten wird, wieder einzusetzen. Die Staats- und Regierungschefs der Ecowas hielten am Sonntag in Nigerias Hauptstadt Abuja Krisengespräche ab, um den jüngsten Staatsstreich zu erörtern, der auf Putsche in den Nachbarländern Mali und Burkina Faso folgte. In einer nach dem Gipfeltreffen verlesenen Erklärung hieß es, die Ecowas habe “null Toleranz” für Putsche.

“Seine Exzellenz Präsident Putin hat seiner Exzellenz Präsident Emmerson Dambudzo Mnangagwa einen Präsidentenhubschrauber geschenkt”, schrieb das simbabwische Informationsministerium in den sozialen Medien. Es postete Fotos von Mnangagwa, wie er die

“Seine Exzellenz Präsident Putin hat seiner Exzellenz Präsident Emmerson Dambudzo Mnangagwa einen Präsidentenhubschrauber geschenkt”, schrieb das simbabwische Informationsministerium in den sozialen Medien. Es postete Fotos von Mnangagwa, wie er die Stufen des blauen Flugzeugs hinuntergeht und in der Kabine vor einem Tisch mit Gläsern Weißwein und einer Schale mit Obst sitzt. “Dieser Vogel wird bald unseren Himmel zieren”, fügte Regierungssprecher Nick Mangwana zu.

Putin versucht seinen Einfluss in Afrika auszuweiten. Es werden 17 Staats- und Regierungschefs erwartet (2019 noch 43). Die wichtigsten Themen sind: Ernährungssicherheit und die Zukunft der Wagner-Militärgruppe auf dem Kontinent.

Putin versucht seinen Einfluss in Afrika auszuweiten. Es werden 17 Staats- und Regierungschefs erwartet (2019 noch 43). Die wichtigsten Themen sind: Ernährungssicherheit und die Zukunft der Wagner-Militärgruppe auf dem Kontinent. Russland braucht Afrika, braucht aber Afrika Russland?

Eine Gruppe von Soldaten tritt im nationalen Fernsehen auf und kündigt den Sturz der Regierung Bazoum an, während die USA die “sofortige Freilassung” des Präsidenten fordern. Sie erklärten, sie hätten

Eine Gruppe von Soldaten tritt im nationalen Fernsehen auf und kündigt den Sturz der Regierung Bazoum an, während die USA die “sofortige Freilassung” des Präsidenten fordern. Sie erklärten, sie hätten die Verfassung aufgelöst, alle Institutionen außer Kraft gesetzt und die Grenzen des Landes geschlossen. Herr Bazoum,2021 demokratisch gewählt, ist ein wichtiger Verbündeter des Westens im Kampf gegen die islamistische Militanz in Westafrika. Der westafrikanische Wirtschaftsblock Ecowas hat erklärt, dass er den Versuch einer gewaltsamen Machtergreifung in Niger aufs Schärfste verurteilt”. Die Machtübernahme durch das Militär, die der siebte Staatsstreich in der Region West- und Zentralafrika seit 2020 ist, könnte die Bemühungen des Westens, die Länder der Sahelzone im Kampf gegen bewaffnete Gruppen, die mit Al-Qaida und ISIS (ISIL) in Verbindung stehen, zu unterstützen, weiter erschweren.

Die italienische Glockengießerei Marinelli gießt seit Jahrhunderten Bronzeglocken, die an berühmten Orten, auch im Vatikan, hängen. Aber heute steht Afrika im Mittelpunkt des Handels mit Kirchenglocken. Bestellungen kommen aus Tansania,

Die italienische Glockengießerei Marinelli gießt seit Jahrhunderten Bronzeglocken, die an berühmten Orten, auch im Vatikan, hängen. Aber heute steht Afrika im Mittelpunkt des Handels mit Kirchenglocken. Bestellungen kommen aus Tansania, Nigeria und DR Kongo, ein Zeichen, dass der Glaube in Afrika floriert, während er in Westeuropa – einst das Kernland des Christentums – schwindet. So werden die Marinelli Glocken über die Ozeane verschifft. Geistliche in Nigeria glauben, dass eine Neuevangelisierung Europas von Afrika südlich der Sahara ausgehen wird.

Ärzte in den staatlichen Krankenhäusern haben einen „totalen und unbefristeten Streik“ angefangen, weil die Regierung nicht auf ihre Beschwerden eingeht. Es geht um schlechte Arbeitsbedingungen, magere Bezahlung bei steigenden Lebenshaltungskosten

Ärzte in den staatlichen Krankenhäusern haben einen „totalen und unbefristeten Streik“ angefangen, weil die Regierung nicht auf ihre Beschwerden eingeht. Es geht um schlechte Arbeitsbedingungen, magere Bezahlung bei steigenden Lebenshaltungskosten und die Zögerung über die verlangte Gefährdungszulage. Die Grundversorgung in den staatlichen Krankenhäusern ist durch den Streik erheblich beeinträchtigt. Laut der National Medical Association verlassen schon jetzt jede Woche etwa 50 Ärzte Nigeria, um im Ausland zu arbeiten.

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